Fortbildung zur Dysphagietherapeutin absolviert

Andullation kurbelt Durchblutung und Nährstoffversorgung an
Januar 7, 2019

Bei der Behandlung von Schluckstörungen auf dem neuesten Stand

Im November 2018 hat Ergotherapeutin Gudrun Lenninger gemeinsam mit ihrer Mitarbeiterin Verena Radin an einer einwöchigen Fortbildung zur Dysphagietherapeutin am Institut für integrative Fortbildung in Münster teilgenommen. Unter Leitung von Lehrtherapeut Maik Hartwig frischten die beiden Ergotherapeutinnen aus Geseke ihr Wissen in Bezug auf die Behandlung und Therapie von Patientinnen und Patienten mit Schluckbeschwerden und Fazialparesen (Gesichtslähmungen) auf und erlernten neue Behandlungsmethoden. „Von Schluckbeschwerden sind vor allem Patientinnen und Patienten nach Schlaganfällen, Schädel-Hirn-Trauma, Multipler Sklerose und Parkinson betroffen. Im breiten Feld der Neurologie sind Schluckbeschwerden sehr verbreitet. Besonders, wenn die Atmung betroffen ist – auch nach künstlicher Beatmung beispielsweise – kommt es vermehrt zu Schluckstörungen. Die können wir nach dieser Fortbildung noch effektiver behandeln“, freut sich Gudrun Lenniger.

Schluckbeschwerden jetzt noch gezielter behandeln und therapieren

Zu den Inhalten der intensiven einwöchigen Fortbildung zählte Behandlung und Therapie typischer Probleme bei neurologischen Patienten, Diagnostik, Befundaufnahme und das Kennenlernen von Behandlungsmöglichkeiten und therapeutischer Interventionen bei Störungen der jeweiligen Phasen des Schluckaktes. „Mit dem hier erworbenen Rüstzeug können wir Patientinnen und Patienten mit Schluckbeschwerden jetzt noch besser behandeln. Wir sind in der Lage, Ursachen zu erkennen – zum Beispiel ob der Kehlkopfdeckel betroffen ist oder die Stimmbänder – und den Patienten wirksame Übungen zeigen, die sie dann auch zu Hause in Eigenregie ausführen können“, so Gudrun Lenniger. “Eine wichtige Rolle im Bereich der Schluckstörungen spielt auch die Diätberatung“, weiß die erfahrene Ergotherapeutin.

 

Bild: Photo by Tanja Heffner